ABWEHRKÄMPFE IN DER STELLUNG BEI GSHATSK BIS ZUM BEGINN DER ”BÜFFELBEWEGUNG” 16. APRIL 1942 BIS 2. MÄRZ 1943 // ОБОРОНИТЕЛЬНЫЕ БОИ В РАЙОНЕ ГЖАТСКА 16 АПРЕЛЯ 1942 ГОДА – 2 МАРТА 1943 ГОДА

ABWEHRKÄMPFE IN DER STELLUNG BEI GSHATSK BIS ZUM BEGINN DER ”BÜFFELBEWEGUNG” 16. APRIL 1942 BIS 2. MÄRZ 1943

ОБОРОНИТЕЛЬНЫЕ БОИ В РАЙОНЕ ГЖАТСКА 16 АПРЕЛЯ 1942 ГОДА – 2 МАРТА 1943 ГОДА.

Der Schwerpunkt der deutschen Gegenmaßnahmen verlagerte sich nun auf den Raum Rshew und das rückwärtige Gebiet mit dem Ziel, die bedrohte Bahn- und Autobahn-Verbindung nach Smolensk freizukämpfen und die durchge­brochenen Feindkräfte zu vernichten.

Die Fischdivision lag bis zum 2. März 1943 in der Gshatsker Stellung am Feind. Fest verwuchs sie in den monatelangen Stellungskämpfen mit ihrem Abschnitt. Die Namen Fedjukowo, Worobjewo, Grusdewo, Schachmatowo, Ashkowo, Teterino werden vielen unvergeßlich bleiben. Ein Herausziehen der Truppe zur Auffrischung war unmöglich. Der Abschnitt wurde immer größer, je mehr Kräfte der Heeresgruppe zu anderer Verwendung herausge­zogen wurden. So leistete unsere Division auch ihren Beitrag zu den Entschei­dungen bei Rhew, ßelyi und Sytschewka, wo von Juli bis Dezember 1942 die im Rücken der 9. Armee stehenden Feindkräfte aufgerieben oder aus sicheren Stellungen abgeriegelt wurden.

Erst im Januar 1943 nach dem Verlust der 6. Armee in Stalingrad willigte Hitler in die längst fällige Frontverkürzung im Mittelabschnitt ein. Die Vorbe­reitungen liefen unter der Bezeichnung ”Büffelbewegung”.

Neben dem Ausbau der Stellungen sowie der Ausbildung legte die Division jetzt besonderen Wert auf die Truppenbetreuung: Feldpostkarten und Foto­serien, Bilder, Bücher und Spiele zur Ausgestaltung der Unterkünfte, Ver­kürzung der Feldpostlaufzeit, Frontkino und -Theater, Divisionserholungs­heim, Wettbewerbe und Preisausschreiben, Frontzeitungen, Divisionsspiel­gruppe und berittene Art.-Regimentsmusik, Wehrmachtsrundfunkempfänger und als Hauptsache der wieder freigegebene Heimaturlaub lösten so manche Verspannung und Verkrampfung. Die Seele aller Maßnahmen auf diesem Gebiet war Oberleutnant Sannwald, Ic der Division.

Am 9. September 1942 verabschiedete sich General von Roman von seinen Soldaten, die ihn nur ungern scheiden sahen und doch stolz waren, daß ”ihr General” Kommandierender werden sollte. Sein Nachfolger wurde General Merker.

Durch Zuführung von Genesenden und jungem Nachersatz, sowie Auskämmung der Stäbe und Versorgungstruppen konnten die Einsatzstärken bei der Infante­rie auf das Doppelte gesteigert werden.

Das Divisionsjagdkommando und zeitweise das II./I.R. 34 mußten vorüber­gehend zur Bandenbekämpfung ins rückwärtige Gebiet abgestellt werden.

Am 27. Januar 1943 trat der Divisions-Erkundungsstab für die Dorogobusch- Stellung zusammen und begann mit dem Ausbau der neuen Stellung. Unbeweg­liches Gerät wurde frühzeitig abtransportiert. Die Divisionsbreite betrug in­zwischen mehr als 30 Kilometer.

Mitten in diese Vorbereitungen griff der Russe am 22. Februar an verschiede­nen Stellen mit jeweils Btl.- bis Regimentsstärke an, hatte zwar hohe Verluste, konnte aber am 23. Februar einen tieferen Einbruch mit Panzern erzielen.

Unteroffizier Koppel von der 14./I.R. 111 schoß mit einer 5-cm-Pak elf Panzer ab und erhielt am 25. Februar das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz.

Über die Abwehrkämpfe vom 22. bis 27. Februar berichtet das Kriegstage­buch: ”In 53 Angriffen versuchte der Gegner in der Zeit vom 22. bis 27. Februar unter Einsatz von 42 Panzern, schwerer Artillerie, Salvengeschützen und Flammenwerfern den Durchbruch auf Gshatsk zu erzwingen. Bis auf einen kleinen Einbruch von 500 Meter Breite und 400 Meter Tiefe, der im Hinblick auf die kommende ”Büffelbewegung” nicht mehr bereinigt wurde, blieb die gesamte H.K.L. in eigener Hand. Folgende Feindverbände waren eingesetzt: drei Schützendivisionen, eine Panzerbrigade, drei Ski-Bataillone, eine Aero-Mot- Schlitten-Abteilung sowie mindestens zwei Artillerie-Regimenter und Heeres­artillerie”.

Der Oberbefehlshaber des A.O.K. 4 sprach der Division seine besondere Aner­kennung für die hervorragenden Leistungen und Abwehrerfolge kurz vor Beginn der ”Büffelbewegung” aus.


Апрель 1942. Разлив реки у Ашково (район Гжатска).
(April 1942: Überschwemmungszeit bei Aschkowo (Raum Gshatsk))


Делегация из деревни Клячино приветствует командира дивизии с хлебом, салом и водкой.
(Eine Abordnung vom Dorf Kujatschina (Neu-Freudenstadt) begrüßt den Div.Kdr. mit Brot, Salz und Wodka.)


Немецкие войска открыли вновь русские церкви и теперь можно увидеть священника в его традиционном одеянии.
(Die deutschen Fronttruppen öffneten wieder die russischen Kirchen, da war bald der Pope in sei¬nem typischen Gewand zu sehen)


Внутри одной русской избы.
(Inneres einer russischen Bauernkate)


Мясоедово (переименованный в Neu-Karlsruhe) – место расположения штаба дивизии.
(Mjassojedowa (Neu-Karlsruhe getauft) Unterkunft des Div.Stabes)


Лето 1942 года. Налаживание телефонной связи к полкам.
(Sommer 1942: Stangenbau von der Divisonsvermittlung zu den Regimentern)


Карта связи 35 дивизии в районе Гжатска.
(Leitungsskizze der NA 35 in der Gshatsk-Stellung.)


1942 год. Клушино. Бункер 1 батальона связи 35 пехотной дивизии.
(1942: Kluschino, Bunker der 1./NA35)


1942 год. Бункер в Шахматово. Становится пригодной для жизни.
(1942: Bunkerbau in Schachmatowo. Die Gshatsker Stellung wird wohnlich gestaltet)


1942 год. Клушино (недалеко от Гжатска). Русские в поле.
(1942: Kluschino (bei Gshatsk). Russen bei der Feldbestellung)


Допрос пленного.
(Gefangenenvernehmung)


1942 год. Позиция пулемета.
(1942: Am Heiligenberg — SMG-Stellung)


Баня и санпропускник в Шахматово.
(Sauna und Entlausungsanstalt in Schachmatowo)


Дезинфекционная печь в деревне Долгое.
(Entlausungsofen in Dolgoije)


1942 год. Деревня Долгое. Размещение бункера 1 роты связи 35 пехотной дивизии.
(1942: Dolgoije. Vermittlungsbunker der l./NA 35)


Ящик переделанный в сани.
(Bespannter Fernsprechtrupp umgerüstet auf Schlitten)


Зима 1942 года. Наконец-то прибыло зимнее обмундирование.
(Winter 1942: Endlich ist Winterbekleidung eingetroffen)


Колодец-«журавль»
(„Ziehbrunnen“)


Везут фураж. Деревня Фомищено (недалеко от Гжатска)
(Futterempfang in Fomischtschino bei Gshatsk)


Зима 1942-1942 гг. Район Гжатска.
(Winter 1942/43 — Am Heiligenberg. Gshatsk-Stellung)


Горящий Гжатск.
(Das brennende Gshatsk)


Лескино. Leskino.



Лескино. Leskino.


Трасса Вязьма – Гжатск.
(Rollbahn Wjasma Gshatsk)


Железная дорога Вязьма – Гжатск.
(Bahnlinie Wjasma — Gshatsk)

 

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Die 35. Infanterie-Division 1939-1945

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